

DIENSTLEISTUNGSSTRUKTUR
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Privatkunden
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Haftpflichtgutachten
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Zustandsberichte undWertgutachten
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Classic Data Oldtimer Gutachten
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Schadenmelde-App
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Autohaus &Werkstattkunden
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Gebrauchtwagenmanagement:
Prozessberatung, Prozesssteuerung,
IT-Tools / CarData24
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Inzahlungnahmegutachten
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Haftpflichtgutachten
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Wertgutachten
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Mehr Liquidität durch 48h-Abrechnungs-
service
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Schadenmelde-App
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Versicherungen, Banken, Flotten,
Hersteller
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Kaskogutachten
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Großschadenereignisse /
Elementarschäden
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Rücknahmebewertungen
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Verkehrstechnische Gutachten
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Schadenmelde-App
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Hüsges Gruppe in Zahlen
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Das Familienunternehmen ist seit 1957
in der dritten Generation im Sachverstän-
digenwesen tätig
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Über 200 festangestellte Mitarbeiter
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Über 500 freiberufliche Sachverständige
im Hüsges Netzwerk
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Zertifiziert nach DIN ISO 9001 seit 2005
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Über 260.000 erstellte Dienstleistungen
im Jahr 2016
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Multilinguale Gutachten in 13 verschie-
denen Sprachen erhältlich
Geschwindigkeit und Benutzerfreundlich-
keit sind in unserem Geschäft enorm
wichtig. Die multilingualen Softwarelö-
sungen von der Hüsges Gruppe bieten
genau das, was wir brauchen.
Bart Smits,
Operations Manager
Koopman Auto-
motive Solutions BV
gistikunternehmen, können wir Lösun-
gen anbieten, die z. B. den Gefahrenüber-
gang sichern. So wird der Fahrzeugzu-
stand schnell und einfach mittels App
festgehalten und durch beide Seiten mit-
tels digitaler Signatur bestätigt. Somit
können sich alle Seiten einfach und effi-
zient absichern.“
AH:
Haben Sie bereits feststellen können,
dass die Digitalisierung schon mal Vo-
raussetzung war, um einen Kunden für
sich gewinnen zu können?
A. Hüsges:
Abgesehen davon, dass es
heutzutage ohne digitale Prozesse gar
nicht mehr möglich wäre, die Anforde-
rungen der Kunden zu erfüllen und die
Menge an Aufträgen abzuarbeiten, mer-
ken wir gerade bei bundesweit, bzw. in-
ternational agierenden Unternehmen,
dass diese hohe Anforderungen an ihre
Dienstleister in Sachen Digitalisierung
stellen. Ob Vergleichbarkeit, Transpa-
renz, Controlling oder Schnelligkeit, alles
ist nur möglich durch die Nutzung digi-
taler Medien. Aktuell haben wir gerade
eine Ausschreibung eines großen deut-
schen namhaften Herstellers gewonnen.
Nicht zuletzt hat auch unsere IT-Infra-
struktur dazu beigetragen, dass wir die
Anforderungen des Kunden erfüllen
konnten und wir uns somit gegen den
Wettbewerb durchsetzen konnten.
AH:
Das hört sich alles sehr interessant
an. Woran können Sie, abgesehen von Ih-
ren persönlichen Erfahrungen, sonst noch
festmachen, dass die Digitalisierung im-
mer weiter Einzug halten wird?
A. Hüsges:
Natürlich sind die persönli-
chen Erfahrungen erst einmal einschlä-
gig. Was jedoch eindrucksvoll untermau-
ert, dass wir uns voll in der Digitalisie-
rung befinden, ist die Anzahl der Vor-
gänge, die jedes Jahr über unsere eigene
Softwarelösung bearbeitet werden. Waren
es im Jahr 2006 noch 49.000 Vorgänge, so
haben wir 2010 mit 135.000 Vorgängen
bereits deutlich die 100.000er Marke ge-
knackt. In 2014 wurde dann die Marke
von 1 Mio. bearbeiteten Vorgängen über
unsere Softwarelösung erreicht. Jetzt in
2016 werden rund 260.000 Vorgänge be-
arbeitet. Für das kommende Jahr rechnen
wir, unter Berücksichtigung der anste-
henden Aufgaben, mit einem Volumen
von 500.000 Vorgängen. Das bedeutet,
dass wir im Jahr 2017 aller Voraussicht
nach den zweimillionsten Vorgang über
unsere eigene Software bearbeiten wer-
den. Ich denke, die Zahlen sprechen für
sich.
AH:
Was denken Sie, wie sich die Zukunft
des Sachverständigen entwickeln wird?
A. Hüsges:
Die Digitalisierung wird den
Beruf des Kfz-Sachverständigen verän-
dern. Ich bin der Meinung, dass der Kfz-
Sachverständige zukünftig weniger im
Bereich der Kaskoversicherung zu bear-
beiten haben wird. Das wird daran lie-
gen, dass die Versicherer, dank intelligen-
ter und qualifizierter Softwarelösungen,
in der Lage sein werden, Schäden bis zu
einer bestimmten Grenze eigenständig
berechnen zu können. Das wiederum er-
spart den Versicherern enorme Kosten.
Aber sicherlich wird der Sachverständige
nie ganz von der Bildfläche verschwin-
den. Es wird immer Schäden geben, bei
denen Sachverstand gefragt ist, der durch
keine Software der Welt ersetzt werden
kann – noch nicht.
AH:
Herr Hüsges, vielen Dank für das
ausführliche Gespräch!
Karsten Thätner
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Arndt Hüsges hält ganzjährig engen Kontakt
zu den Entscheidern des Marktes wie hier bei
einem Fachdialog auf dem Deutschen Ver-
kehrsgerichtstag 2016 in Goslar beispielsweise
mit dem verantwortlichen Schadendirektor
der WGV in Stuttgart, Bernhard Vrana (l.) und
dem Chef-Sachverständigen der HDI, Gerd
Klaaßen.
Foto:Walter K. Pfauntsch
23-24/2016
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SCHADEN-BUSINESS