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Schadenmelde-App

Hüsges Gruppe in Zahlen

Das Familienunternehmen ist seit 1957

in der dritten Generation im Sachverstän-

digenwesen tätig

Über 200 festangestellte Mitarbeiter

Über 500 freiberufliche Sachverständige

im Hüsges Netzwerk

Zertifiziert nach DIN ISO 9001 seit 2005

Über 260.000 erstellte Dienstleistungen

im Jahr 2016

Multilinguale Gutachten in 13 verschie-

denen Sprachen erhältlich

Geschwindigkeit und Benutzerfreundlich-

keit sind in unserem Geschäft enorm

wichtig. Die multilingualen Softwarelö-

sungen von der Hüsges Gruppe bieten

genau das, was wir brauchen.

Bart Smits,

Operations Manager

Koopman Auto-

motive Solutions BV

gistikunternehmen, können wir Lösun-

gen anbieten, die z. B. den Gefahrenüber-

gang sichern. So wird der Fahrzeugzu-

stand schnell und einfach mittels App

festgehalten und durch beide Seiten mit-

tels digitaler Signatur bestätigt. Somit

können sich alle Seiten einfach und effi-

zient absichern.“

AH:

Haben Sie bereits feststellen können,

dass die Digitalisierung schon mal Vo-

raussetzung war, um einen Kunden für

sich gewinnen zu können?

A. Hüsges:

Abgesehen davon, dass es

heutzutage ohne digitale Prozesse gar

nicht mehr möglich wäre, die Anforde-

rungen der Kunden zu erfüllen und die

Menge an Aufträgen abzuarbeiten, mer-

ken wir gerade bei bundesweit, bzw. in-

ternational agierenden Unternehmen,

dass diese hohe Anforderungen an ihre

Dienstleister in Sachen Digitalisierung

stellen. Ob Vergleichbarkeit, Transpa-

renz, Controlling oder Schnelligkeit, alles

ist nur möglich durch die Nutzung digi-

taler Medien. Aktuell haben wir gerade

eine Ausschreibung eines großen deut-

schen namhaften Herstellers gewonnen.

Nicht zuletzt hat auch unsere IT-Infra-

struktur dazu beigetragen, dass wir die

Anforderungen des Kunden erfüllen

konnten und wir uns somit gegen den

Wettbewerb durchsetzen konnten.

AH:

Das hört sich alles sehr interessant

an. Woran können Sie, abgesehen von Ih-

ren persönlichen Erfahrungen, sonst noch

festmachen, dass die Digitalisierung im-

mer weiter Einzug halten wird?

A. Hüsges:

Natürlich sind die persönli-

chen Erfahrungen erst einmal einschlä-

gig. Was jedoch eindrucksvoll untermau-

ert, dass wir uns voll in der Digitalisie-

rung befinden, ist die Anzahl der Vor-

gänge, die jedes Jahr über unsere eigene

Softwarelösung bearbeitet werden. Waren

es im Jahr 2006 noch 49.000 Vorgänge, so

haben wir 2010 mit 135.000 Vorgängen

bereits deutlich die 100.000er Marke ge-

knackt. In 2014 wurde dann die Marke

von 1 Mio. bearbeiteten Vorgängen über

unsere Softwarelösung erreicht. Jetzt in

2016 werden rund 260.000 Vorgänge be-

arbeitet. Für das kommende Jahr rechnen

wir, unter Berücksichtigung der anste-

henden Aufgaben, mit einem Volumen

von 500.000 Vorgängen. Das bedeutet,

dass wir im Jahr 2017 aller Voraussicht

nach den zweimillionsten Vorgang über

unsere eigene Software bearbeiten wer-

den. Ich denke, die Zahlen sprechen für

sich.

AH:

Was denken Sie, wie sich die Zukunft

des Sachverständigen entwickeln wird?

A. Hüsges:

Die Digitalisierung wird den

Beruf des Kfz-Sachverständigen verän-

dern. Ich bin der Meinung, dass der Kfz-

Sachverständige zukünftig weniger im

Bereich der Kaskoversicherung zu bear-

beiten haben wird. Das wird daran lie-

gen, dass die Versicherer, dank intelligen-

ter und qualifizierter Softwarelösungen,

in der Lage sein werden, Schäden bis zu

einer bestimmten Grenze eigenständig

berechnen zu können. Das wiederum er-

spart den Versicherern enorme Kosten.

Aber sicherlich wird der Sachverständige

nie ganz von der Bildfläche verschwin-

den. Es wird immer Schäden geben, bei

denen Sachverstand gefragt ist, der durch

keine Software der Welt ersetzt werden

kann – noch nicht.

AH:

Herr Hüsges, vielen Dank für das

ausführliche Gespräch!

Karsten Thätner

Arndt Hüsges hält ganzjährig engen Kontakt

zu den Entscheidern des Marktes wie hier bei

einem Fachdialog auf dem Deutschen Ver-

kehrsgerichtstag 2016 in Goslar beispielsweise

mit dem verantwortlichen Schadendirektor

der WGV in Stuttgart, Bernhard Vrana (l.) und

dem Chef-Sachverständigen der HDI, Gerd

Klaaßen.

Foto:Walter K. Pfauntsch

23-24/2016

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